Katowice – Die Ankunft

Es ist 5:30 Uhr, in der Früh. Der Wecker klingelt und sie reibt sich den Schlaf aus den Augen. Sie geht ins Badezimmer, macht sich fertig, schaltet den PC ein um noch das Nötigste zu erledigen und wartet bis er aufsteht. Es gibt Frühstück. Sie packen den Koffer fertig und machen sich auf den Weg.

Zugfahren durch 4 Länder ohne Ticket
Wir steigen in den Zug, es ist etwas vor 8 Uhr und ich fahre mit dem Ferienticket, jeder der das kennt, weiß was das heißt. Der Schaffner kontrolliert um 8:11 Uhr und ist etwas grummelig deswegen. Wegen eigentlich 5 Minuten. Naja.
Wir fahren bis zur Grenze, zuerst Slowakei dann Teschechien und am Ende Polen. Wir zahlen in Tschechien (mit Euro) und in Polen (mit Kreditkarte). Es ist ein bisschen kompliziert. Beim zurückfahren dann wohl doch sofort eine Karte am Schalter. Die Zugfahrt ist okay, 5 Stunden hat man eigentlich doch relativ schnell rum. Wir kommen in Katowice an.
Der Bahhof ist gar nicht so schlimm wie gedacht. Aussteigen, runter gehen, rausgehen. Ich hebe Geld ab, polnisches Geld. Der Bankomat fragt mich ob ich die Werbung sehen oder überspringen will, und etwas später ob ich noch mehr Zeit brauche: Ja. Wir kaufen eine Stadtkarte und versuchen so den Weg zum Hotel zu finden – ist gar nicht so einfach.

Von der Polizei verfolgt.
Taxi, Bus oder zu Fuß? Taxi. Wir laufen über eine stark befahrene Straße, da es am schnellsten geht und bereits andere vor uns rübergelaufen sind. Die Polizei sieht uns.
Wir sitzen im Taxi und die Polizei holt uns raus, sie nehmen meinen Pass und schreiben meine Daten auf. So ist das. Wir sollen 50 Polskis zahlen, dann aber irgendwie doch nicht. Sie lassen uns gehen.
Dennoch, die polnische Polizei hat meine Daten, ich sollte aufpassen und wohl lieber nicht mehr über belebte Straßen laufen. Merkt euch das auch für euren eigenen Polenurlaub. Während meine Daten aufgenommen wurden, rannten übrigens mind. 5 andere Personen über diese Straße.

Gratis W-Lan = Rettung des bisherigen Tages.
Wir setzen uns ins Taxi. Ich bin genervt, 5 Minuten Polen und schon mit einem Fuß im Gefängnis. Und keiner spricht Englisch, ah doch, einer von insgesamt sechs Polizisten konnte sich auf Englisch verständigen. Ein guter Durchschnitt, oder?
Wir zahlen 50 Polskis für das Taxi, wir haben mit Sicherheit den doppelten Preis gezahlt als Polen.
Wir kommen im Hotel an, das Hotel war billig, ich befürchte das Schlimmste, doch es kommt das Beste. Gratis W-Lan im Zimmer, ein schönes sauberes Doppelbett, Toilette ud Dusche im Zimmer und ebenfalls sauber, ein TV-Gerät und morgen hoffentlich gutes Frühstück. Ich bin froh, dass wenigstens das Hotel nett ist.

Doch der Tag ist noch jung. Ich brauche in Deo.

Veröffentlicht von

piximitmilch.at

Petra | 24 | Wien | Sie liebt Fotografie, Mode, Handgemachtes, gutes Essen und Reisen.

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